8. Meisterschaftsspiel in Winterthur
Sonntag, 14. Juni 2026
Zwei wichtige Rangpunkte im Abstiegskampf gesichert
Nummernmassaker im ersten Umgang, aber Spiel sowohl nach Nummern als auch nach Punkten gewonnen. Zwei wichtige Rangpunkte gesichert. Thomas Jordi Platzhirsch als Einzelschläger.
(jla) Die Hornusser Burgdorf reisten an diesem Sonntag zum zweiten Mal ins Züribiet um ein Meisterschaftsspiel auszutragen. In Winterthur trafen sie auf einen Gegner, der sowohl in der Schlagleistung als auch in der Abwehrarbeit auf Augenhöhe einzuschätzen war.
War es das schöne Wetter mit stahlblauem Himmel oder einfach die durch die ganze Saison gezeigte Schwäche in der Abwehr? Jedenfalls mussten sich die Emmentaler bereits im ersten Durchgang sage uns schreibe sieben Hornusse als Nummern schreiben lassen, was schon ziemlich frustrierend war. Die Gastgeber schlugen mit 366 Punkten in etwa das Resultat, was erwartet werden konnte.
Die Gäste aus dem Emmental schlugen im ersten Durchgang durchschnittliche 381 Punkte und gingen mit 15 Punkten Vorsprung in die Halbzeit. Da auch Winterthur sich sieben Nummern schreiben lassen musste, lag der Vorteil vorübergehend bei den Burgdorfern.
Im zweiten Umgang gelang es den Emmentalern ihr Ries fehlerfrei zu verteidigen. Die Gastgeber liessen in der Schlagleistung nach und konnten sich mit 350 Punkten ein Total von 716 Punkten schreiben lassen.
Die Burdlefer zeigten, zu was sie eigentlich fähig wären und schlugen im zweiten Umgang sehr gute 402 Punkte, während sich die Zürcher weitere fünf Nummern schreiben lassen mussten. So gewannen die Emmestädter das Spiel mit 7/783 zu 12/716 und sicherten sich zwei wichtige Rangpunkte im Kampf gegen die Relegation in die vierte Liga.
Burdelfer Siegertrio v.l.: Jürg Wüthrich (2.), Thomas Jordi (1.) und Pascal Stettler (3.)
Champion auf dem Platz war für einmal Thomas Jordi mit 72 Punkten, der sich in beneidenswerter Form befindet. Es folgten Jürg Wüthrich mit 71 Punkten und Pascal Stettler als drittplatzierter Burdelfer mit 67 Punkten.
Bericht: Jürg Lysser, Aarwangen
